Familiengeschichte

100-jähriges Bestehen

Im Jahre 2003 hat der Familienverband der Grafen und Freiherren von Strachwitz sein 100-jähriges Bestehen gefeiert.

Familiengeschichte

CoverNeues preußisches Adelslexicon oder genealogische und diplomatische Nachrichten von den in der preussischen Monarchie ansässigen oder zu derselben in Beziehung stehenden fürstlichen, gräflichen, freiherrlichen und adeligen Häusern mit der Angabe ihrer Abstammung, ihres Besitzthums, ihres Wappens und der aus ihnen hervorgegangenen Civil- und Militärpersonen, Helden, Gelehrten und Künstler

P - Z, Band 4
Reichenbach, 1837 - 480 Seiten
Strachwitz, die Grafen, Freiherren und Herren von

 

Sie gehörten zum ältesten und vornehmsten Adel in Schlesien, und theilten sich in verschiedene Linien und Häuser, von denen im Jahre 1627 nur noch die beiden von Gebersdorf und Susky oder Gr. Zauche blühten. In demselben Jahre vereinigten sie sich beide über ihr Wappenbild. - Nikolaus v. Strachwitz war im Jahre 1331 Domherr zu Breslau, und Ulrich v. S. im Jahre 1420 Bischof von Breslau und Neisse. - Im Jahre 1494 war Christoph v. S. oberster Hauptmann in Oberschlesien. - Die ununterbrochene Stammreihe beginnt mit Hans v. S., der im Jahre 1505 sich mit einer v. Falkenhayn auf Massel vermählte. - Christoph v. S. und Gr. Zauche war kaiserl. Rath, Prälat und Domherr zu Breslau und Grossglogau, Administrator des Bisthums und Mitstatthalter zu Neusse, und Maximilian v. S. auf Arnsdorf kaiserl. Rath und Hauptmann des Bisthums Breslau. Beide wurden, so wie die ehelichen Leibeserben des Letztern, am 22. April 1630 in den Freiherrnstand erhoben. - Mauritz, Freiherr v. S., gelangte zu der hohen geistigen Würde eines Bischofs zu Tiberias und Weihbischofs, auch Administrators des Bisthums Breslau. Er ist der Stifter des Familienmajorats Weigelsdorf. Von seinen beiden Brüdern war Johann Friedrich, Freiherr v. S. auf Kostau, breslau-briegscher Landschaftsdirector und der erste Besitzer des Majorats, Karl Joseph, Freiherr v. S., aber Herr auf Kaminietz. Letzterer wurde mit seiner Nachkommenschaft bei der Huldigung am 6. Juli 1798 von König Friedrich Wilhelm III. in den preuss. Grafenstand erhoben, und diese Erhebung wurde von Kaiser Franz II. am 24. März 1799 bestätiget. Dieser erste Graf v. S. war mit Maria v. Bujakowski vermählt, und hinterliess drei Söhne. Der älteste derselben, Johann, Graf v. S., starb kinderlos, der zweite, Ernst Joachim, Graf v. S., hatte die Standesherrschaft Loslau im Jahre 1796 erworben und ward durch den Tod seines älteren Bruders das Haup des gräflichen Hauses, und zugleich erster Agnat des Majorats. Er war zuerst mit Franzisca, Gräfin v. Nayhauss und Caramon, und nach deren Tode mit Elisabeth v. Schimonsky vermählt, welche noch am Leben ist. Aus beiden Ehen sind Kinder vorhanden, die hier folgen: ...

"Niemand kann entgehen, daß die Vertreibung eine schwere Verletzung der Normen des gesellschaftlichen Lebens darstellt, die im offenkundigen Widerspruch zur allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und zum internationalen Recht selbst steht; die Folgen einer solchen Bestrafung erweisen sich als dramatisch auf individueller wie auf sozialer und moralischer Ebene. Der Mensch darf nicht des Grundrechtes beraubt werden, in dem Vaterland zu leben und zu atmen, in dem er das Licht der Welt erblickt hat, in dem er die teuersten Erinnerungen an seine Familie bewahrt, die Gräber seiner Vorfahren, die Kultur, die ihm seine geistige Identität verleiht und sie nährt, die Traditionen, die ihm Lebenskraft und Glück schenken, die Gesamtheit der menschlichen Beziehungen, die ihn stärken und schützen."

Auszug aus der Ansprache von Papst Johannes Paul II. vom 10. Januar 1982 an das beim Hl.Stuhl akkreditierte Diplomatische Corps

Image"Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich kümmere mich um die Archivierung und Arrondierung einer privaten Kunstsammlung in Salzburg.

Bei dieser Arbeit sind einige Zeichnungen von Ritter Carl von Borkowski aufgetaucht. (Ritter Carl von Borkowski wurde am 14.6.1836 Cernivici geboren und verstarb am 23.7.1905 in Wien. Besondere Berühmtheit erlangte er als Architekt und Städteplaner. Er gilt als der Vater des „Cottage“-Viertels in Wien Währing. Ebenso nützte er sein zeichnerisches Talent für Portraits und Bühnenbilder.)

Offenbar hatte er auch engen Kontakt zur Familie Strachwitz (in Wien?). Besonders aufschlußreich dürfte ein Portrait (liegt bei) der drei Kinder "Zdenko, Helene und Huberta Strachwitz" sein. Auch einige andere Werke dürften Familienmitglieder darstellen.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir aufgrund dieser Namen einen Hinweis auf die Linie der Familie geben könnten.

Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße aus Kitzbühel,

Florian Beranek"

ANTWORTEN BITTE ÜBER DAS FORUM (FORUM.STRACHWITZ.NET) ABWICKELN (Kategorie: Lost & Found) 

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BRUSCHEWITZ 01  19.7.33  Von Dora an Frau v. Landsberg
 
Liebe Hanna! Zum morgigen Tage sagen Moritz und ich Dir die herzlichsten Glückwünsche! Wir sehen uns ja nun hoffentlich recht bald in Maserwitz (Kreis Neumarkt) wieder! Ich freue mich Elisabeth so wohl und vergnügt wieder gesehen zu haben. M.(oritz) küsst Dir die Hand. Herzliche Grüße v.(on) D.(einer) Dora

 

Kurze Geschichte der Familie der Grafen und Freiherren v. Strachwitz

von Moritz Graf Strachwitz

Der Name der Familie kommt vom Ort Strachwitz, ca. 10 km westlich des Stadtzentrums von Breslau. Heute ist der Ort Strachvice (Strachowice) in Breslau eingemeindet, und auf seiner Grundfläche befindet sich der Flughafen von Breslau (der Ort „Strachwitz“ bzw. „Strachvice“ ("Strachowice") bei Wahlstatt im Kreis Liegnitz hat mit unserer Familie nichts zu tun).

Die ersten Träger des Namens waren ein Johann, der 1338 in Strachwitz eine ¾ Hufe kauft und diese 1339 seinen Brüdern Heinrich und Martin überläßt. Im selben Jahr 1338 kauft ein Thilo Äcker in Strachwitz. Dann wird der Breslauer Ratsherr und Schöffe Nikolaus genannt, der 1346/47 als in Strachwitz ansäßig urkundlich erwähnt wird. Es war früher durchaus üblich, daß wohlhabende Bürger einer Stadt außerhalb der Stadtmauern Grund erworben haben und dann im Zuge der Entstehung von Familiennamen nach diesem Ort benannt wurden. Der Name blieb der Familie, auch als sie gar nicht mehr in Strachwitz ansäßig war.