Geschichtliches

1285

Die Großfamilie Strachwitz war urkundlich seit 1285 in Schlesien ansässig.

Geschichtliches

Bilder vom Schloss (eigentlich von den Ruinen) in Sacrau bei Gogolin. Das Schloss wurde 1845 durch einen Brand zerstört und ist heute eine Ruine.

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"Niemand kann entgehen, daß die Vertreibung eine schwere Verletzung der Normen des gesellschaftlichen Lebens darstellt, die im offenkundigen Widerspruch zur allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und zum internationalen Recht selbst steht; die Folgen einer solchen Bestrafung erweisen sich als dramatisch auf individueller wie auf sozialer und moralischer Ebene. Der Mensch darf nicht des Grundrechtes beraubt werden, in dem Vaterland zu leben und zu atmen, in dem er das Licht der Welt erblickt hat, in dem er die teuersten Erinnerungen an seine Familie bewahrt, die Gräber seiner Vorfahren, die Kultur, die ihm seine geistige Identität verleiht und sie nährt, die Traditionen, die ihm Lebenskraft und Glück schenken, die Gesamtheit der menschlichen Beziehungen, die ihn stärken und schützen."

Auszug aus der Ansprache von Papst Johannes Paul II. vom 10. Januar 1982 an das beim Hl.Stuhl akkreditierte Diplomatische Corps

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BRUSCHEWITZ 01  19.7.33  Von Dora an Frau v. Landsberg
 
Liebe Hanna! Zum morgigen Tage sagen Moritz und ich Dir die herzlichsten Glückwünsche! Wir sehen uns ja nun hoffentlich recht bald in Maserwitz (Kreis Neumarkt) wieder! Ich freue mich Elisabeth so wohl und vergnügt wieder gesehen zu haben. M.(oritz) küsst Dir die Hand. Herzliche Grüße v.(on) D.(einer) Dora

 

Image"Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich kümmere mich um die Archivierung und Arrondierung einer privaten Kunstsammlung in Salzburg.

Bei dieser Arbeit sind einige Zeichnungen von Ritter Carl von Borkowski aufgetaucht. (Ritter Carl von Borkowski wurde am 14.6.1836 Cernivici geboren und verstarb am 23.7.1905 in Wien. Besondere Berühmtheit erlangte er als Architekt und Städteplaner. Er gilt als der Vater des „Cottage“-Viertels in Wien Währing. Ebenso nützte er sein zeichnerisches Talent für Portraits und Bühnenbilder.)

Offenbar hatte er auch engen Kontakt zur Familie Strachwitz (in Wien?). Besonders aufschlußreich dürfte ein Portrait (liegt bei) der drei Kinder "Zdenko, Helene und Huberta Strachwitz" sein. Auch einige andere Werke dürften Familienmitglieder darstellen.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir aufgrund dieser Namen einen Hinweis auf die Linie der Familie geben könnten.

Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße aus Kitzbühel,

Florian Beranek"

ANTWORTEN BITTE ÜBER DAS FORUM (FORUM.STRACHWITZ.NET) ABWICKELN (Kategorie: Lost & Found) 

Ein Ereignis von europäischer Bedeutung jährt sich zum 750. Mal:

Die Schlacht von Wahlstatt 1241

Sondermedaille zum 750. Jahrestag

Die von einer namhaften schlesischen Künstlerin gestaltete Gedenkmedaille, die ausschließlich in Feinsilber und in limitierter Auflage geprägt wird, zeigt auf der einen Seite ein Bildnis der Hl. Hedwig und auf der anderen das Wappen der Herzöge von Liegnitz sowie die Wappen der noch heute bestehenden sechs Familien als Umrahmung eines besonders fein ausgearbeiteten Halbreliefs mit der Darstellung der Schlacht nach der Schlackenwerther Handschrift aus dem 14. Jahrhundert.

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Spiegelglanz-Sonderprägung in limitierter Auflage durch das Bayerische Hauptmünzamt Gewicht 25 g Feinsilber, 40 mm Durchmesser

Als der Abend des 9. April 1241 naht, liegen auf dem Schlachtfeld bei Liegnitz die edelsten Männer der christlich-europäischen Ritterschaft in ihrem Blut.
Ihr Verzweiflungskampf gegen das anstürmende Mongolenheer ist zwar kein Erfolg der Waffen, dennoch entscheidet sich an diesem Tage das weitere Schicksal Europas ...

ImageDie Hl. Hedwig Schutzpatronin Schlesiens und die "Vettern von Wahlstatt"

Die Schlacht von Wahlstatt bei Liegnitz ist ein Schlüsselereignis abendländischer Geschichte und zugleich ein eindrucksvolles Beispiel deutsch/polnischer Waffenbrüderschaft im Augenblick höchster Gefahr. Unter Heinrich II von Schlesien, dem Sohn Heinrichs I und Hedwigs von Andechs (die später heiliggesprochen wird), beschließt die schlesische Ritterschaft, sich dem anstürmenden Mongolenheer entgegenzustellen. Die Schlacht fordert hohen Blutzoll, aber die Gefahr eines Vordringens der Mongolen ins Herz des Abendlandes ist gebannt.

Jene sechs Familien, welche bei diesem denkwürdigen Waffengang fast alle ihre Männer und Söhne opferten, beschließen, sich fortan "Die Vettern von Wahlstatt" zu nennen.

Zum Gedenken an diesen Tag vor nunmehr 750 Jahren treffen sich die Nachkommen der "Vettern von Wahlstatt."

Kurze Geschichte der Familie der Grafen und Freiherren v. Strachwitz

von Moritz Graf Strachwitz

Der Name der Familie kommt vom Ort Strachwitz, ca. 10 km westlich des Stadtzentrums von Breslau. Heute ist der Ort Strachvice (Strachowice) in Breslau eingemeindet, und auf seiner Grundfläche befindet sich der Flughafen von Breslau (der Ort „Strachwitz“ bzw. „Strachvice“ ("Strachowice") bei Wahlstatt im Kreis Liegnitz hat mit unserer Familie nichts zu tun).

Die ersten Träger des Namens waren ein Johann, der 1338 in Strachwitz eine ¾ Hufe kauft und diese 1339 seinen Brüdern Heinrich und Martin überläßt. Im selben Jahr 1338 kauft ein Thilo Äcker in Strachwitz. Dann wird der Breslauer Ratsherr und Schöffe Nikolaus genannt, der 1346/47 als in Strachwitz ansäßig urkundlich erwähnt wird. Es war früher durchaus üblich, daß wohlhabende Bürger einer Stadt außerhalb der Stadtmauern Grund erworben haben und dann im Zuge der Entstehung von Familiennamen nach diesem Ort benannt wurden. Der Name blieb der Familie, auch als sie gar nicht mehr in Strachwitz ansäßig war.

Die Hl. Hedwig

Sie wurde als Tochter des Grafen Berthold von Meranien ca. 1174 auf der Burg Andechs am Ammersee geboren. Ihre Erziehung und schulische Ausbildung bekam sie im Kloster Diessen und bei den Benediktinerinnen in Kitzingen. Sie heiratete sehr jung den Piastenherzog Heinrich I von Schlesien. Im Mittelpunkt ihres Lebens stand die Sorge für die eigene Familie und die Menschen in Schlesien, vor allem die ihr ans Herz gewachsenen Armen und Kranken. Auch stiftete sie Kirchen und Klöster. Nach ihrem Tode im Kloster Trebnitz, wo sie die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte, rankten sich fromme Legenden um ihr Leben. Sie starb am 15. Oktober 1243, zweieinhalb Jahre nach der Schlacht von deren Schlachtfeld sie den kopflosen Leichnam ihres Sohnes, Herzog Heinrich II, barg, den sie an den sechs Zehen seines einen Fußes erkannte. Sie wird verehrt als die Schutzpatronin des Schlesierlandes, an dessen Besiedlung sie einen bedeutenden Anteil hatte.
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Mauritz von Strachwitz (#37) auf Eigenbau Lancia. Er wurde am Ende Vierter.

Platzierungen 1951
             
Platz
#
    Runden (Laps)    
1.
3
Karl-Günther Bechem Bechem-AFM 50 Sport - BMW M5      
2.
15
Josef Peters Veritas RS - BMW      
3.
?
Wolfgang Seidel Veritas RS - BMW      
4.
37
Mauritz Frhr. von Strachwitz Eigenbau Lancia      
...
         
DNF:
         
6
Fritz Rieß Veritas RS - BMW      
2
Toni Ulmen Veritas RS Großmutter - BMW      
4
Helmut Niedermayr BMW-Meteor      
 

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Das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz

Das Geheime Staatsarchiv gehört zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz, einer bundesunmittelbaren Körperschaft des öffentlichen Rechts. Zu deren Trägern zählen alle Bundesländer und der Bund. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien ist Vorsitzender des Stiftungsrats, des Beschlussorgans der Stiftung.

Im Ensemble deutscher Staatsarchive besteht das GStA PK als eine der größeren Dienststellen von besonderer Art: als "Historisches Archiv" mit umfangreicher (branden-
burg-) preußischer zentraler bzw. provinzialer, staatlicher wie nichtstaatlicher Überlieferung "zwischen Königsberg und Kleve". Für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es selbstverständlich [PDF, 590 KB], die ihnen anvertrauten Bestände, Nachlässe und Sammlungen (ca. 35 lfkm Archivalien) auf Dauer aufzubewahren, zu erschließen und - abgesehen vom eigenen Auswertungsauftrag - vor allem für die Benutzung durch die historisch interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen (bitte beachten Sie auch die Informationstexte in Polnisch [PDF, 700 KB], Französisch und Englisch).