Literatur

Verbandsgründung

Der Familienverband der Grafen und Freiherren von Strachwitz wurde in Breslau am 11.2.1903 gegründet.

Literatur

  

Die Speckkartoffeln
  von Hubertus-Kraft Graf Strachwitz

5 Kurzgeschichten aus den "Goldenen Zwanzigern" des vorigen Jahrhunderts, so bunt, ernst, heiter, nachdenklich und unterhaltend, wie das Leben nun einmal ist. Der Autor, Pfarrer von Beruf, hat in diesen Kurzgeschichten die Hoch- und Tiefpunkte des Alltags seiner Mitmenschen skizziert, mit spitzer Feder und viel Humor. Ein Pfarrer mit politisch relevanten Gewichtsproblemen – Die Speckkartoffeln Ein Briefzensor und zwei Verliebte – Der Herr Zensor Eine ungewöhnliche Krankenpflege – Eine seltsame Pflege Ein merkwürdiger Diebstahl – Die Gehaltsaufbesserung Ein ganz besonderes Weihnachtsfest in einem Bergdorf – Des greisen Lehmanns Weihnachtsfest

Eine Neuerscheinung vom September 2015

Der Link zu Amazon: http://www.amazon.de/dp/3939727962

THE DEVIL'S GENERAL: The Life of Hyazinth Graf Strachwitz - the "Panzer Graf" by Raymond Bagdonas (Oct 2013)

Der australische Autor und Forscher Raymond Bagdonas hat trotz des Verschwindens der amtlichen Aufzeichnungen der 16. Panzer Division in Stalingrad, und der Tatsache, dass viele spätere Kampfgruppen des Panzer Grafs keine Aufzeichnungen führten, eine dennoch ausführliche Biographie über das Leben von Hyazinth Graf Strachwitz und die grausame, gepanzerte Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg verfasst.

Es wird von Casemate Publishers im November 2013 auf dem Amerikanischen und Britischen Markt herausgegeben und kann ab sofort bei Amazon.com vorbestellt werden.

ImageDie Farbe von Kristall
von Nikola Hahn

Ein historischer Kriminalroman

Diese Dame kommt im Roman nicht persönlich vor, aber sie wird im Zusammenhang mit Kommissar Biddlings Ermittlungen genannt. Polizeiassistentin Laura Rothe geht dann sozusagen "ein Licht auf", hat sie doch vormals in einem Berliner Krankenhaus Bekanntschaft mit den illustren "Kunden" der Dame gemacht.
Gräfin Strachwitz aus Berlin, die eine ganz besondere Passion pflegte und auf nicht natürlichem Wege aus dem Leben schied. Die Photographie wurde kurz nach ihrem Tod in einem kriminalistischen Lehrbuch veröffentlicht.

Passage aus "Die Farbe von Kristall"

"(...) Dolce far niente! Comme il faut. Süßes Nichtstun, wie es sich für eine Dame meines Standes gehört." (...) Sie drehte sich zu Laura um. "Sie kommen aus Berlin. Da wird Ihnen der Name Strachwitz vielleicht ein Begriff sein?" "Die Dreschgräfin", sagte Laura. "Zwei ihrer Gespielen hat mein Oberarzt behandelt. Allerdings inoffiziell." "Dann brauche ich ja nichts zu erklären."

(Die Farbe von Kristall, S.532)

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Ein Buch welches drei Namensträger der Familie Strachwitz enthält ist kürzlich erschienen:

Range, Clemens
"Tapferer Adel" - Eine Dokumentation des Opfergangs in zwei Weltkriegen

Info-PDF

Diese Dokumentation des Opfergangs des deutschen und österreichischen Adels in zwei Weltkriegen leistet einen Beitrag zur Militärgeschichte, der bislang fehlte. Dargestellt werden sämtliche adligen Ritter des Ordens "Pour le Mérite" (I. Weltkrieg) sowie aus dem II. Weltkrieg alle Ritterkreuzträger, die Träger des Deutschen Kreuzes in Gold und Inhaber der Ehrenblattspange sowie all jene Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur, die ihr mutiges Handeln mit ihrem Leben bezahlen mußten.

Paperbackeinband im Großformat mit 474 Seiten und über 1000 Abbildungen.
Neubuch aus dem Verlag Translimes Media Müllheim, 2010.

Bezugsquellen:

  1. Amazon

Georg Wilhelm Rauchenecker (1844-1906)

G. Rauchenecker ist in München geboren worden, wirkte dann als Kapellmeister und Komponist in Strasbourg, Linz, Winterthur, Berlin und Elberfeld. Letzterer Ort dürfte die Verbindung zu unseren Vorfahren sein, dort dirigierte er das städtische Orchester, leitete den Gesangsverein etc...
Er hat den "Pharao" des Moritz Graf Strachwitz für vierstimmigen gemischten- und auch dreistimmigen Frauenchor vertont. Erschienen sind die Noten beim Verlag L. Schwann in Düsseldorf im Jahre 1897.

Die Noten finden sich unter "Dokumente" in der Galerie!

Unterkategorien

Moritz Karl Wilhelm Graf Strachwitz, Lithographie von Josef Kriehuber, 1841

Moritz Karl Wilhelm Graf von Strachwitz (* 13. März 1822 in Peterwitz bei Frankenstein, Schlesien; † 11. Dezember 1847 in Wien) war ein bekannter Balladendichter, der im Tunnel über der Spree ein Vorbild für Theodor Fontanes Balladendichtungen war.

 

 

Leben

Er entstammte einer schlesischen Adelsfamilie, studierte Jura in Breslau und Berlin. Seit 1845 war er Mitglied des Corps Silesia Breslau. Nach dem Studium leistete er sein Referendariat beim Kreisgericht Grottkau ab. Danach ging er auf Reisen nach Schweden, Norwegen und Dänemark. Daraufhin kehrte er zunächst auf sein Gut Peterwitz zurück, siedelte dann aber auf sein mährisches Gut Schebetau über. Auf einer Italienreise erkrankte er in Venedig und starb kurz vor seiner Rückkehr in Wien.
Viele seiner Gedichte wurden vertont, unter anderem von Robert Schumann, Carl Loewe und Johannes Brahms. Besonders bekannt waren unter anderem „Das Lied vom falschen Grafen“ und „Hie Welf!“.
Von seinem Zeitgenossen Ludwig Fränkel wurde er in der „Allgemeinen deutschen Biographie“ wie folgt charakterisiert: „In dem aufreibenden Leben der Großstädte hatte sich seiner eine gewisse Unruhe bemächtigt, […] nie wieder kam er zur rechten Ruhe, zur Freude am Leben, zur Befriedigung mit seinem Schaffen und sich selbst, zur Erkenntnis seines Berufes“ und „Er war eine kühne, in den demoralisierenden Wandelgängen der großen Welt naiv gebliebene Natur.“
Sein bekanntestes Gedicht ist „Das Herz von Douglas“, aus dem noch gelegentlich zitiert wird:

Sie ritten vierzig Meilen fast
und sprachen Worte nicht vier

und:

kurz ist die schottische Geduld
und lang ein schottisch Schwert!

 

Werke

  • Lieder eines Erwachenden, 1842
  • Neue Gedichte, 1848 (Gedichte aus dem Nachlass) (GBS)
  • Gedichte, Breslau 1850 (Gesamtausgabe)

 

Literatur

  • Ludwig Julius Fränkel: Strachwitz, Moritz Graf von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 36, Duncker & Humblot, Leipzig 1893, S. 480–483.
  • Gertrud Fischer: Der Verfall des Gehalts der heldischen Ballade von Strachwitz und Fontane bis zu den Epigonen (1840–1880). München 1956 (München, Univ., Diss. phil.).
  • Hanns Gottschalk: Strachwitz und die Entwicklung der heldischen Ballade. Triltsch, Würzburg 1940 (Zugleich: Breslau, Univ., Diss. phil., 1940).
  • Alwin Kurt Theodor Tielo (d. i.: Kurt Mickoleit): Die Dichtung des Grafen Moritz von Strachwitz. Duncker, Berlin 1902 (Forschungen zur neueren Litteraturgeschichte 20), (Auch reprographischer Druck: Gerstenberg, Hildesheim 1977, ISBN 3-8067-0610-7).