Persönlichkeiten

100-jähriges Bestehen

Im Jahre 2003 hat der Familienverband der Grafen und Freiherren von Strachwitz sein 100-jähriges Bestehen gefeiert.

Persönlichkeiten

ImageMauritz Freiherr von

STRACHWITZ und Groß-Zauche

Generalleutnant

 

 geb.:   12.12.1898  Bruschewitz / Krs, Trebnitz / Schl.
 gest.:   10.12.1953  Lager Asbest / Swerdlowsk / UdSSR
     
 Eintritt:  17.07.1916   
 a. D.:   09.07.1920   
 reaktiviert:  11.10.1920   
     
 Ritterkreuz:  09.01.1945  
 Deutsches Kreuz in Gold:  21.05.1943  

10.09.1916 Fahnenjunker-Gefreiter
30.09.1916 Fahnenjunker-Unteroffizier
03.08.1917 Fähnrich
28.12.1917 Leutnant ohne Patent
31.12.1921 Patent vom 18.12.1917 erhalten
01.07.1922 RDA, vom 0 1 .08.1917 (11) erhalten
31.07.1925 Oberleutnant mit RDA, vom 01 .04.1925 (575)
01.04.1933 Rittmeister / Hauptmann (70)
01.08.1936 Major (75)
01.04.1939 Oberstleutnant mit RDA. vom 01 02.1939 (29a)
01.01.1942 Oberst (48)
01.02.1944 Generalmajor (15)
01.08.1944 Generalleutnant(6)
17.07.1916 als Fahnenjunker in die Ersatz-Eskadron des Husaren-Regiments 4 eingetreten
10.10.1916 bis 0 1. 11. 1916 kommandiert zum Zug- und Unterführer-Kursus in Neuhammer
09.02.1917 bis 30.06.1917 kommandiert zum Fahnenjunker-Kursus in Döberitz
17.07.1917 zum Husaren-Regiment 4 ins Feld
04.07.1917 bis 12.01.19 18 kommandiert zum Kursus für leichtes MG und Zugführer-Kursus am schweren MG beim Landsturm-Bataillon Gotha
12.01.1918 bis 27.03.1918 kommandiert als Ordonnanz-Offizier beim Stab der 93. Infanterie-Brigade
15.09.1918 bis 08.10.1918 kommandiert zum Kompanieführer-Kursus in Libau
09.10.1918 Ordonnanz-Offizier beim Stab des Infanterie-Regiments 188
07.11.1918 Kompanieführer im Infanterie-Regiment 188
10.01.1919 in die Ersatz-Eskadron des Husaren-Regiments 4 zurückversetzt
09.02.1919 mit dem Husaren-Regiment 4 zum Grenzschutz
01.07.1919 in das Rw.-Kavallerie-Regiment 8 versetzt
13.04.1920 in das Reiter-Regiment 7 versetzt
09.07.1920 verabschiedet
11.10.1920 im Reiter-Regiment 7 wieder angestellt
31.10.1921 bis 12 11.1921 kommandiert zum Kursus für indirektes Schießen mit dem MG in Neuhammer
07.02.1922 MG-Halbzug-Führer im Reiter-Regiment 7
16.09.1924 bis 07.10.1924 kommandiert zum MG-Lehrgang auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer
20.10.1925 bis 28.11.1925 kommandiert zum Kampfschul-Lehrgang in Döberitz
19.04.1926 bis 08 05 1926 kommandiert zum Lehrgang am schweren MG auf dem Truppenübungsplatz Neuhammer
04.04.1927 bis 21.08.1927 kommandiert zum Offiziers-Waffen-Schul-Lehrgang in Dresden
15.04.1927 MG-Offizier beim Stab des Reiter-Regiments 7
01 10.1930 kommandiert zur Führergehilfen-Ausbildung beim Stab der 4. Division
01.10.1932 in das Reiter-Regiment 18 versetzt und kommandiert zur Kommandantur Berlin
01.10.1933 zum Stab der Kommandantur Breslau versetzt
01.10.1934 zum Stab des Grenzabschnitt-Kommandos Breslau versetzt
15.10.1935 Chef der 5. Eskadron des Kavallerie-Regiments 8
06.10.1936 zum Stab der Inspektion der Kavallerie versetzt
01.03.1938 Ia im Generalstab der 18. Infanterie-Division
05.11.1939 Ia im Generalstab des VIII. Armeekorps
25.10.1940 Ia im Generalstab der 18. Armee
15.07.1942 Chef des Generalstabs des X. Armeekorps
25.09.1943 Führerreserve OKH
15.11.1943 Führerreserve - Heeresgruppe Mitte
20.11.1943 mit der Führung der 87. Infanterie-Division beauftragt
01.02.1944 Kommandeur der 87. Infanterie-Division
09.05.1945 in sowjet. Kriegsgefangenschaft
10.12.1953 verstorben

 

 

 

Mauritz Freiherrn von Strachwitz

zum Gedenken

Erzählt von einem, der mit ihm war.

Nach dem Zusammenbruch 1945 waren weit über Rußlands Unendlichkeit Deutsche Kriegsgefangenenlager hingestreut. Ihre Wahrzeichen waren rostiger Stacheldraht und Wachtürme. In ihnen herrschte Hunger, Not und Bedrückung. Ein dunkelgrauer Himmel, aus dem die ersten schweren Flocken fallen. Kommunistische Propaganda und Agitation schüttelt die Deutschen wie ein Fieber, die Hetze gegen alles Frühere, Überliefertes von Jahrhunderten Deutscher packt sie wie der Satan.

ImageThe president of the Arhoolie Records label, folklorist and producer Chris Strachwitz was among the most prominent and influential champions of global roots music; initially focusing primarily on American traditions including the blues, Cajun, Tejano, zydeco, country and jazz, he later branched out to explore music from throughout the world, preserving our shared cultural heritage for future generations to explore. Born July 1, 1931 in Gross Reichenau, Germany, Strachwitz relocated to the U.S. in 1947, and began collecting 78 rpm recordings a short time later. After first becoming obsessed with New Orleans jazz, his interests quickly expanded into country, gospel, and Mexican ranchera music. While attending Pomona College during the early 1950s, Strachwitz bought his first tape recorder, documenting radio programs and live performances by the school jazz band; he later met record producer Bob Geddins, learning from him how to make proper recordings.

ImageHl. Hyacinthus von Polen OP / Heiliger Hyazinth von Polen

 Name:
griech. hyákinthos Hyazinthe (Blume). So hieß in der griech. Mythologie der Liebling Apolls, den dieser durch einen unglücklichen Diskuswurf tötete. Aus seinem Blut entsprang die Blume hyákinthos. Im Spätgriech. (so Offb 21,20) ist hyákinthos ein Edelstein
 Kanonisation: Heiliggesprochen durch Papst Clemens VIII. am 17. April 1594
 Gedenktag: 17. August
 Stand: Ordenspriester (Dominikaner)
 Biographie:
* um 1187 aus der altadeligen Familie der Odrovaz auf Schloß Groß-Stein (Herzogtum Oppeln, Schlesien)
† am 15. 8. 1257 in Krakau, sein Grab ist in der dortigen Dominikanerkirche
 Patronat:
von Pommern, Preußen, Polen, Litauen und Russland, Kraków/Krakau, Kiew und Wroclaw/Breslau; bei Gefahr des Ertrinkens;
gegen eheliche Unfruchtbarkeit und für eine leichte Entbindung
 Liturgie:
Görlitz liturgisch gebotener Gedächnistag; 
Berlin, Gurk-Klagenfurt liturgisch nicht gebotener Gedächnistag am 17. August, 
sonst 15. August
 Darstellung: 
Als Dominikaner, Monstranz, Kelch und Marienstatue tragend (weil er diese Gegenstände bei der Zerstörung Kiews vor den Tataren rettete). 
Auf dem Wasser gehend oder auf seinem ausgebreiteten Mantel über den Dnjepr fahrend. 
Bei der Errettung eines ertrinkenden Knaben.

ImageCHRIS STRACHWITZ
Record Producer and Label Founder, El Cerrito, California

For many years, traditional arts experts from around the country who recommended each year's list of National Heritage Fellows lamented the lack of an award for individuals whose contributions to the traditional arts were primarily as organizers, documentarians, producers, educators and/or advocates rather than as artists. Fiscal Year 2000 marks the first time that this new type of National Heritage Fellowship, the "keeper of tradition" award, will be given.

Hyazinth Graf Strachwitz (* 30. Juli 1893 in Großstein; † 24. April 1968 in Chiemsee) war deutscher General und Panzerkommandeur in der Wehrmacht.

Die Strachwitz sind ein altes Adelsgeschlecht und gehörten zu den vermögensten Land- und Forstbesitzern Schlesiens.

Beim Regiment Garde du Corps in Potsdam wurde Hyanzinth Graf Strachwitz Leutnant. Seine Kadettenzeit in Lichterfelde hatte er mit Manfred von Richthofen und Hans von Aulok absolviert.

Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges, ritt er mit seinem Regiment in Frankreich ein. Nach einer Fernpatrouille Strachwitz wurde er kurz vor Paris gefangengenommen. Am 14. Oktober 1914 wurde er zur Zwangsarbeit nach Cayenne verurteilt. Die Überführung kam jedoch nicht zustande, er wurde über Lyon und Montpellier ins Zuchthaus der Insel Rè gebracht. Im Zuchthaus von Carcassonne fanden ihn eine Schweizer Ärztekommission vom Internationalen Roten Kreuz, völlig apathisch und abgemagert vor. Daraufhin wurde er in die Schweiz überstellt. 1918 wurde er aus der Schweiz nach Deutschland entlassen.

Als die Polen 1921/22 versuchten, Oberschlesien vom Deutschen Reich zu trennen, organisierte der Graf den Selbstschutz und die Kämpfe die "Feinde" aus dem Land zu treiben. Daraufhin wurde von den polnischen Freischärlern ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. Nach der Niederlage des polnischen Aufstandes verwaltete der junge Offizier die Güter seiner Familie. 1935 bat er zur Übernahme in die Panzertruppe, die von den Generalen Lutz und Guderian aufgebaut wurden. Beim Panzerregiment 2 in Eisenach legte er fortan seine Reserveübungen ab.

Im Krieg gegen Polen und Frankreich nahm er aktiv teil und bekam dafür als erster Offizier seines Regiments die Spange zum Eisernen Kreuz I. Klasse. Nach dem Krieg gegen Frankreich 1940 wurde der zum Major der Reserve beförderte Graf Strachwitz zur 16. Panzerdivision, die General Hube führte, versetzt. Die Einheit lag in Rumänien, wo sie als Lehrdivision für eine rumänische Armee verwendet wurde. Am 22. Juni 1941, dem Tag, an dem Hitler den Angriff auf die Sowjetunion befahl, griff der Major hinter der Demarkationslinie an. Für seine Leistungen in den ersten Tagen des Angriffes erhielt er am 28. August des gleichen Jahres das Ritterkreuz. Ein Jahr später, am 17. November 1942 erhielt er das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Bereits zum Oberstleutnant befördert, war Strachwitz der erste deutsche Soldat der mit seinem Panzer in Stalingrad einfuhr. Der Oberst der Reserve erhielt als erster Regimentskommandeur eine Tiger-Panzerabteilung zur Bewährung und zur Probe. Bei der Schlacht um Bjelgorod erhielt er am 28. März 1943 das Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern, nachdem sein Regiment 36 Panzer abschoss. Am 1. April 1944 wurde Strachwitz zum Generalmajor befördert und wurde Kommandeur der 1. Panzerdivision und dann höherer Panzerführer der Heeresgruppe Nord mit drei Panzerdivisionen und einer Panzerjagdbrigade. Am 15. April 1944 erhielt er die Brillanten zum Ritterkreuz.

Nach der Kapitulation Deutschlands entließ Strachwitz seine Truppe und befahl ihr, sich nach Westen abzusetzen. Es selbst schlug sich durch das von tschechischen Partisanen unsicher gemachte Sudetenland bis nach Felgen durch, wo er von den Amerikanern gefangengenommen wurde. Seine Frau wurde während der Gefangenschaft von einem Armeefahrzeug überfahren, sein jüngster Sohn ist im Krieg gefallen, der älteste Sohn war ans Bett gefesselt (man hielt ihn schon für tot) und seine Tochter wurde Nachrichtenhelferin. Nach der Kriegsgefangenschaft wurde er in Syrien allgemeiner Berater des Staatspräsidenten für Forst- und Landwirtschaft und baute die Armee des Landes auf. Nach dem Sturz Husni Seim setzte sich Strachwitz mit seiner zweiten Frau in den Libanon ab. Im Juni 1949 traf er in Italien ein, wo er bei Livorno ein Weingut bewirtschaftete. Im Herbst 1951 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er das "Oberschlesische Hilfswerk" gründete. Er bekam mit seiner zweiten Frau zwei Mädchen und zwei Jungen. Schließlich verstarb Hyanzinth Graf Strachwitz am 25. April 1968.

Offiziere der Bundeswehr hielten am Sarg die letze Wache

Er wurde insgesamt 14 mal verwundet, befand sich aber nach sehr kurzer Genessung wieder an der Front. Durch seine Taktik war er bei den Sowjets gefürchtet, er zerstörte xxx Panzer bei sehr wenigen eigenen Verlusten.

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