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Mittwoch, 20. August 2008
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Geschichtliches
Strachwitz / Schöngarten, Ortsteil von Breslau Drucken E-Mail
Geschrieben von Alexander Frhr. v. Strachwitz   
Sonntag, 22. Juni 2008

Strachwitz ist der ursprüngliche Name des Dorfes Schöngarten. Die Umbenennung fand am 27.02.1937 statt.

1939 hatte Schöngarten, wie es nun hieß, 699 Einwohner. An Bedeutung gewann es erst, als das Reichsluftfahrtministerium südlich von Schöngarten einen Fliegerhorst anlegen ließ, der noch im letzten Friedensjahr in Betrieb genommen wurde. Heute wird der ehemalige Fliegerhorst der Luftwaffe als Breslauer Verkehrsflughafen genutzt.

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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. Juni 2008 )
 
Ansichtskarte mit Motiv Zdounek - Mähren Drucken E-Mail
Geschrieben von Alexander Frhr. v. Strachwitz   
Dienstag, 6. Mai 2008

ImageAnsichtskarte mit Motiv Zdounek - Mähren gerichtet an Prinzessin Gabriele Lobkowicz

Absenderin Leopoldine Gräfin Strachwitz gratuliert zur Verlobung 1922
 
zum Motiv:
Das Schloss ging 1889 an Maria Josepha von Lamberg und ihren Mann Friedrich Arthur von Thurn und Taxis über. Nächste Besitzerin war deren Tochter Marie verheiratete Gräfin Strachwitz und blieb bis zur Enteignung von Hugo Friedrich von Strachwitz im Jahre 1948 im Familienbesitz.

zu den Personen:
Gabriele Maria Josepha Theresia Margarete Maria Natalie Karoline (Bilin 18 Oct 1895-Starnberg 25 Sep 1969); m.Bilin 11 May 1922 Carl Gf von Almeida (Starnberg 27 Jun 1885-Starnberg 27 Aug 1975)
 
ihre Eltern waren
FERDINAND Zdenko Maria Fst von Lobkowicz (Prague 23 Jan 1858- Nelahozeves 22 Dec 1938); m.Vienna 4 Sep 1884 Anna Bertha Gfn von Neipperg (Prague 7 Aug 1857-Komotau 9 Apr 1932);
 
Leopoldine Gräfin Strachwitz * 1899, Eltern Friedrich Graf Strachwitz und Karoline Prinzessin von Thurn und Taxis

unterschrieben hat die Karte auch noch Maria Strachwitz, wahrscheinlich die Stiefgroßmutter ( Maria verw. von Janko, geb. von Flandorffer)

In der Galerie finden sich weitere Postkarten sowie die Großansichten dieser Ansichtskarte. 

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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 6. Mai 2008 )
 
Besitzer von Gross Stein bei Ottmuth Drucken E-Mail
Geschrieben von Alexander Frhr. v. Strachwitz   
Dienstag, 20. November 2007

1656 - 1660 Waclaw von Kaldenborn auf Rosnochau verkaufte das erworbene Gut am 11.10.1660 an Balthasar von Larisch aus dem Hause Gross Nimsdorf auf Chorulla.

1660 - 1687 Balthasar von Larisch vererbt seinem Sohn Balthasar Ludwig Gross Stein und Chorulla.

1687 – 1702 Balthasar Ludwig von Larisch, vermählt am 11.11.1684 mit Elisabeth Florentine geb. Freifrau von Stillfried-Rateniz *24.11.1669, kaufte 1686 Letoschin mit Kalksteinbruch und Ofen, 1687 Grabow, 1692 halb Schedlitz und 1693 den Anteil Kitzka von Suchodanietz. Suchodanietz teilten sich seit 1660 zwei Besitzer: Trach und Kitzka. Larisch erste Gattin starb am 30.5.1693, nach 2 Jahren heiratete er Magdalene Engelburg, Freifrau Kotulinska-Krischkowitz, Schwester des später in den Grafenstand erhobenen Hans Freiherrn Kotulinski. Sie kaufte 1695 Ottmuth. Er erwarb 1693 Klein Stein mit dem Vorwerk Owietzko, 1698 halb Posnowitz und 1702 Kochtitz. Er starb am 18.12.1702. 

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Liebfrauenkirche Drucken E-Mail
Geschrieben von Alexander Frhr. v. Strachwitz   
Mittwoch, 1. November 2006

Das Fenster der Liebfrauenkirche von 1905

Herzog Heinrich verläßt die Kirche noch während der Messe am Morgen des 09.04.1241 um den Mongolen entgegen zu ziehen.

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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 1. November 2006 )
 
Geschichte der Evangelischen Liebfrauenkirche in Liegnitz Drucken E-Mail
Geschrieben von Alexander Frhr. v. Strachwitz   
Mittwoch, 1. November 2006

Entnommen aus: http://www.luteranie.pl/legnica/geschite.htm 

In den Kirchen des Fürstentüms Liegnitz-Brieg vollzog sich der Übergang zum Protestantismus ohne besondere Schwierigkeiten. Es war das Verdienst des Piastenherzogs Friedrich II.. von Liegnitz, Brieg und Wohlau (1499-1547), der sich 1539 offiziel zum Luthertum bekannt hatte. Besonders erfolgreich bei der Verbreitung der neuen Ideen war Valentin Trozendorf (1490-1556), der berühmte Rektor des Gymnasiums in Goldberg (Złotoryja), in das die Jugend aus beinahe ganz Europa strömte. Dank der fürstlichen Schirmherrschaft konnte sich die Gegenreformation im Fürstentum nicht durchsetzen. Danach wurden den Protestanten nur einige Kirchen weggenommen.

Die Kirche der Reformation besteht in Liegnitz ununterbrochen seit 1522. Heute nutzen die Evangelischen das größte Liegnitzer Gotteshaus - die Liebfrauenkirche, in der das Abendmahl zum ersten Mal in beiderlei Gestalt empfangen wurde. Nach dem II. Weltkrieg wurde der erste polnische evangelische Gottesdienst am 27. Oktober 1946 von Pastor Karol Jadwiszczok (1905-1988) abgehalten. Seit 1991 wurde die Pfarrgemeinde von dem Seelsorger der Pfarrei in Jauer betreut. In den Jahren 1997-2005 in Liegnitz war Pastor Cezary Królewicz. Der neue Seelsorger dient in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Liegnitz seit dem ersten Februar 2005.

Kontakt ist möglich unter Adresse:

Parafia Ewangelicko-Augsburska w Legnicy
59-220 Legnica 2
skrytka pocztowa 196

tel./fax +48 76 854 34 40
Internet: http://www.luteranie.pl/legnica
e-mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

1992 wurde in einem Festgottesdienst der 800. Jahrestag der Liebfrauenkirche gefeiert. Nach ihrer Instandsetzung (1977) wurde die herrliche Orgel des Gotteshauses die grundlage für die Veranstaltung der Tage der Kammer- und Orgelmusik, und seit 1985 des  Orgelkonversatoriums, die bis 1992 veranstaltet wurden.

Die Stadt-Pfarrkirche zu Unseren Lieben Frauen auch Niederkirche genannt, ist ein neugotischer Ziegelbau, dessen Korpus im wesentlichen aus dem 14 Jahrhundert stammt. Die Kirche wurde mehrmals wieder aufgebaut und rekonstruiert. Der wichtigste Wiederaufbau erfolgte nach den Entwürfen von Günter, einem Schüler K.F. Schinkels, in den Jahren 1824-1828. Die Pläne für die 1905-08 durchgeführten Wiederherstellungsarbeiten hatte der Architekt Hubert Kratz ersteht. Im Jahre 1977 drang die Hochwasserwelle der Katzbach (Kaczawa) in die Kirche ein. Seit mehreren Jahren werden in der Kirche umfassende Reparaturarbeiten ausgeführt.

Das Kircheninnerehat eine aus der Zeit der letzten Rekonstruktion stammende neugotische Ausstattung: Altar, Kanzel, Taufbecken, wandpolychromien. Die Fenster schmücken wertvolle, in letzter Zeit restaurierte, Mosaikfenster - das Werk hochrangiger deutscher Künstler. Zu Beginn des 20. Jh. Stellten sie Szenen aus der Geschichte Schlesiens, der Kirche und der Reformation dar. Aus der Zeit des Barocks stammen die Leuchter im Mittelschiff sowie der Orgelprospekt (1736), hinter dem ein Instrument der Stuttgarter Firma K.G. Weigel von 1914 steht. In der Renaissance entstanden zwei Epitaphien, die 1890 das Interesse des hier weilenden polnischen Malers und Dramaturgen S. Wyspiański erregten.

Der Liegnitzer Pfarrei gehören die Filialgemeinden in Glogau (Głogów) und Bunzlau (Bolesławiec) an. In Glogau wurde 1652 die erste der drei Friedenskirchen errichtet. Nachdem der Holzbau 1758 niederbrannte und einige Jahre später durch das "Schifflein Christi" (unter C.G. Langhans errichtet) innerhalb des Stadtgebiets ersetzt wurde, nutzen die Evangelischen heute die Gastlichkeit der römisch-katholischen Pfarrgemeinde. Die Bunzlauer Evangelischen besitzen Ihren eigenen Gemeindesaal.

In der Pfarrgemeinde Liegnitz wurde 1585 in Raudten (Rudna) bei Lüben (Lubin) Johann Hermann geboren - neben Martin Luther und Paul Gerhardt der herausgendste evangelische Schöpfer von Kirchenliedern, die sich noch immer großer Beliebtheit erfreuen.. Einige davon hat J.S. Bach in seine Passionen nach dem St. Matthäus- und St. Lukas Evangelium eingebracht. 

 
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