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Champagnerlied Print E-mail
Written by Alexander Mauritz Kurt Otto Frhr. v. Strachwitz un   
Samstag, 16 April 2005

Champagnerlied

Schlage zum Himmel, Champagnergezisch,
Springe in silbernen Strudelkaskaden,
        Schieße in pochenden
                Bäumenden Fluten,
        Fließe in kochenden
                Schäumenden Gluten,
Ähnlich dem Bronnen der Quellennajaden,
Drin sich die Glieder der Artemis baden,
        Tief in des Idas Cypressengebüsch.

Forme die Perlen von silbernem Schaum,
Die sich erheben aus siedendem Spiegel,
        Die in den spitzigen
                Trichterpokalen
        Funkelnd dem hitzigen
                Sprudel entstrahlen,
Die aus der Flasche gebrochenem Siegel
Schweben und tanzen auf duftigem Flügel,
        Steigen und sinken im goldigen Raum.

Schlagt auf die Becher mit wirbelndem Schlag,
Daß sie erbrausen in rollendem Falle;
        Laßt in den duftigen
                Tiefen des Nasses
        Tanzen die luftigen
                Geister des Fasses,
Laßt sie in spritzendem, staubendem Falle
Stürzen aus blitzendem Becherkrystalle;
        Kurz ist der Jugend moussierender Tag.

 
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